Große Antillen
Die Großen Antillen gehören zu den Westindischen Insel und grenzen im Norden an den Golf von Mexiko sowie den Atlantischen Ozean, im Süden liegt das Karibische Meer. Die vier Hauptinseln der Großen Antillen sind Kuba, Jamaika, Hispaniola sowie Puerto Rico. Auch die Kaimaninseln, sowie unzählige kleine Inseln gehören zu den Großen Antillen. Das Wetter ist ganzjährig tropisch ohne große Temperaturschwankungen.
Große Antillen – Kleine Antillen
Kuba : Kaimaninseln : Jamaika : Dominikanische Republik : Haiti : Puerto Rico
Kuba
Die Republik Kuba liegt in der Karibik. Die Inseln befinden sich etwa 140 km südlich von Florida, einem Bundesstaat der USA. Die Insel Kuba gehört zu den Großen Antillen und ist die größte Insel in der Karibik. Zum Archipel gehören insgesamt über 4000 Inseln, die Gesamtfläche beträgt etwa 111.000 Quadratkilometer. Häufig wird Kuba auch aufgrund der Form der Insel als “caimán verde” bezeichnet, der grüne Kaiman. Die Insel ist hügelig, der höchste Berg, Pico Turquino liegt in der Sierra Maestra. Havanna ist die Hauptstadt und zugleich größte Stadt der Insel. Weitere bekannte Städte sind Varadero, Holguín, Santiago de Cuba sowie Camagüey. Negativ bekannt ist die Guantánamo-Bay, es ist ein Marinestützpunkt der US-Marine und er liegt im Südosten der Insel.
![]() kubanisches Flair |
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Bereits um 1920 war Kuba eine beliebte Urlaubsinsel. Zum damaligen Zeitpunkt war es ein begehrtes Reiseziel der US-amerikanischen Touristen, da Kuba keinen Beschränkungen hinsichtlich Prohibition und Glücksspiel unterlag. Gern verbrachten seit den 60er Jahren Bewohner der Ostblockstaaten sowie der Sowjetunion ihren Urlaub auf Kuba. Aufgrund der wirtschaftlichen Krise Ende der 80er Jahre suchte das Land nach neuen Devisenquellen. Seit Beginn der 90er Jahre wurden viele Hotels und touristische Einrichtungen mithilfe internationaler Tourismusunternehmen gebaut. Die wunderschöne Landschaft und die traumhaften Strände sind ideal für Urlauber. Die Bewohner Kubas empfangen ihre Gäste zuvorkommend und freundlich. Zu den bekannten Urlaubsgebieten auf Kuba gehört die Nordküste mit Holguín, bekannt ist der Playa Guardalavaca. Außerdem wird die Region um Havanna gern besucht und auch die Orte Varadero, Valle de Viañales sowie Cayo Coco sind beliebte Urlaubsorte. Hier findet der Urlauber Karibik-Flair, kubanische Zigarren, er kann sich dem Salsa-Fieber hingeben und sich an den traumhaften Stränden erholen.
Sehenswürdigkeiten Kuba
Nicht nur Havanna bietet mit ihrer Altstadt viele Sehenswürdigkeiten, sondern auch in Trinidad gibt es viele Gebäude aus der Kolonialzeit. Beide Städte gehören zum Weltkulturerbe der Unesco. Interessant sind auch Varadero, die Stadt liegt auf der Halbinsel Hicacos sowie im Süden Santiago de Cuba mit dem Bacanao-Park.
| Bacanao-ParkDer Bacanao-Park liegt im Süden Kubas und ist bei Naturfreunden sowie Geschichtsinteressierten beliebt. Auf einer Fläche von 900 Quadratkilometern befindet sich ein botanischer Garten, der bereits 1860 angelegt wurde. Außerdem wurde ein Taino-Village nachgebaut und es gibt unter anderem ein historisches Museum sowie Dinosaurierskulpturen in Originalgröße. |
![]() kubanisches Flair |
Finca El Pinar Vegas RobainaDie Finca El Pinar Vegas Robaina ist ein Muss für jeden Zigarrenraucher. Hier können qualitativ hochwertige Zigarren gekauft werden. Außerdem kann sich der Gast in einer Ausstellung ansehen, wie Tabak angebaut und wie die Zigarren hergestellt werden. |
![]() kubanisches Flair |
| La CatedralErbaut wurde “La Catedral”, die Kathedrale von Havanna seit 1748, zur Kathedrale geweiht wurde sie im Jahr 1799. Sie ist mit ihren beiden unterschiedlich hohen Türmen ein beliebtes Fotomotiv. Besichtigt werden kann die Kathedrale erst nach dem Gottesdienst.
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Las TerrazasDie Gemeinde Las Terrazas liegt in der Provinz Pinar del Río, die sich im Nordwesten der Insel befindet. Umgeben ist die Gemeinde von einer wunderschönen Landschaft, dem Biosphären-Reservat “Sierra del Rosarío”, welches zum Weltnaturerbe der Unesco gehört. Gern verbringen Ökotouristen ihren Urlaub in Las Terrazas.
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![]() kubanisches Flair |
| Museo NacionalZu den bedeutendsten Museen Havannas gehört das Museo Nacional, welches seit 1913 besteht. Bekannte Werke europäischer Künstler wie zum Beispiel von Goya sowie Rubens werden in einem Gebäude ausgestellt. In dem anderen Gebäude sind die Werke kubanischer Künstler zu sehen.
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Palacio de los Capitanes GeneralesIn einem wunderschönen Kolonialgebäude aus dem 18. Jahrhundert, dem Palacio de los Capitanes Generales befindet sich das Museum von Havanna. Im Innenhof steht eine Statue von Christoph Columbus. Das Gebäude war früher Sitz des Gouverneurs aus Spanien und um 1902 befand sich hier die US-amerikanische Botschaft. Nach der Nutzung als Präsidentenpalast und Rathaus wurde es renoviert und ist heute das Stadtmuseum.
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Península de Zapata
An der Südküste Kubas liegt die Península de Zapata. Ein Großteil der Halbinsel ist ein Nationalpark. Hier wachsen in den Sümpfen Mangroven und es gibt Krokodile, Leguane sowie viele verschiedene Vögel im “Gran Parque Natural de Montar” zu sehen.
Valle de los Ingenios
Etwa eine halbe Stunde von Trinidad entfernt liegt das “Valle de los Ingenios”, das “Tal der Zuckermühlen”. In dem schönen sowie historischen Gebiet können Kolonialbauten, Zuckermühlen sowie die ehemaligen Sklavenunterkünfte besichtigt werden. Es gehört zu den Weltkulturerbestätten der Unesco.
Zigarrenmuseum
Im Zentrum der Altstadt befindet sich “La Casa del Habano”, das Zigarrenmuseum. Hier erhält der Urlauber alle Informationen zur Herstellung der beliebten kubanischen Zigarren. Der Tabakanbau wird ebenso dargestellt, wie die fertig gerollte Zigarre.
Strände in Kuba
Die kilometerlangen weißen sowie feinkörnigen Sandstrände sind das Hauptziel der Touristen auf Kuba. Gesäumt werden die Strände von Palmen, die den Strandbesuchern Schatten spenden. Es gibt Strände, an denen viele Hotels stehen, aber es gibt auch noch einsame Strände auf Kuba. Allerdings befinden sich auch Korallenriffs vor der Küste Kubas, die viele Schnorchler und Taucher anlocken.
Guardalavaca
Türkisblaues und klares Wasser, schneeweißer feiner Sand sowie viele Palmen, ein Traumstrand für jeden Urlauber. Hinter dem Strand liegen grün bewachsene Hügel. Nicht nur Kolumbus war von den Stränden des Ortes Guardalavaca fasziniert, auch viele Urlauber kommen deshalb in die Provinz Holguín.
María la Gorda Beach
Ein weiterer Traumstrand auf Kuba ist der “María la Gorda Beach”, der Karibik-Feeling in der ganzen Familie aufkommen lässt. Im flachen Wasser können die Kinder planschen, Erwachsene können sich die Unterwasserhöhle “Salon de María” ansehen. Hier gibt es viele Korallenarten, auch schwarze Korallen.
Playa Ancón
In der Nähe von Trinidad liegt der Strand “Playa Ancón”. Auch dieser saubere weiße Sandstrand ist paradiesisch. Es kann Wassersport betrieben werden oder der Urlauber kann im Schatten einer Palme faulenzen.
Playa Girón
Der Playa Girón liegt in der Nähe der “Bahía de Cochinos”, der Schweinebucht. Hier landeten Exilkubaner im Jahr 1961, um Kuba anzugreifen. Nach der Besichtigung des Museums bieten sich einige Stunden an dem traumhaften Strand zum Baden oder auch zum Schnorcheln an.
Playa Siboney
Der Playa Siboney liegt in der Nähe von Santiago de Cuba. Der Strand ist bei Urlaubern sowie bei Einheimischen beliebt. Er ist mit Palmen bewachsen, allerdings ist der Sand des geschwungenen Strandes gelb und mit Kieseln durchsetzt.
Playa Sirena
Auf der Insel Cayo Largo liegt der traumhafte Playa Sirena. Er zählt zu den schönsten Stränden in der Karibik. Der Strand ist zwei Kilometer lang, hat pudrigen weißen Sand, gesäumt ist er von Kokospalmen. Der flach abfallende Strand ist auch für Kinder gut geeignet.
Playas del Este
Die Playas del Este liegen nur knapp 20 Kilometer von Havanna entfernt. Insgesamt gibt es auf einer Länge von neun Kilometern viele Buchten und auch einsame Strände. Sämtliche Wassersportarten werden angeboten und einige Strände eignen sich sehr gut zum Tauchen und zum Schnorcheln.
Santa Lucía
In der Provinz Camagüey gehört die Küste bei Santa Lucía zu den beliebten Tauchrevieren. Hier liegen versunkene Schiffe sowie Wracks, die teilweise noch aus dem 19. Jahrhundert stammen. Am weißen Strand können sich die Taucher danach unter Palmen ausruhen.
Santa María del Mar
Karibikidylle pur bietet der malerische Strand “Santa María del Mar” mit kristallklarem Wasser. Der feine Sand hat einen goldenen Schimmer und im Hintergrund stehen Schatten spendende Kokospalmen. In der Nähe liegen auch mehrere Hotels und Restaurants.
Varadero
Knapp 150 Kilometer östlich von Havanna liegt Varadero auf der Halbinsel Hicacos. Bereits seit vielen Jahrzehnten gehört Varadero zu den bekannten Urlaubsorten auf Kuba. Der Strand ist wunderschön, er fällt flach ins Wasser ab und eignet sich sehr gut für Kinder.
Klima und Wetter in Kuba
Das Wetter ist tropisch und die Temperaturen liegen im Jahresdurchschnitt zwischen 26 und 32 Grad tagsüber sowie zwischen 19 und 24 Grad nachts. Die Wassertemperaturen betragen das ganze Jahr hindurch etwa 28 Grad. Die Regenzeit ist von Mai bis Oktober, allerdings gibt es nur kurze und kräftige Schauer, danach scheint die Sonne wieder. Von Juni bis November kann es zu tropischen Wirbelstürmen kommen.
Küche & Speisen Kubas
Beeinflusst ist die kubanische Küche von der spanischen, afrikanischen, indianischen sowie teilweise sogar von der indischen Küche. Das kubanische Essen soll außerdem sehr gesund sein, es ist fettarm. Hauptsächlich werden Reis, Bohnen, Schweinefleisch sowie Kochbananen verwendet. Zusätzlich gibt es Süßkartoffeln, Kürbis, Malanga (eine Knollenfrucht) sowie Maniok. Knoblauch wird gern zum Würzen verwendet. Das Eintopfgericht Ajiaco sowie “Moros y Christianos” gehören zu den typischen kubanischen Gerichten.
Mobilität
Die Urlauber können sich auf Kuba einen Leihwagen mieten. Allerdings sollte bei der Anmietung auf einen guten technischen Zustand des Fahrzeugs geachtet werden. Überlandbusse fahren über die ganze Insel, außerdem gibt es Taxis. Mit dem Taxifahrer sollte der Preis vor der Fahrt vereinbart werden. In Havanna gibt es für Touristen die Habana Bus Tour.
Unterkünfte in Kuba
Urlauber können in Hotels oder in Privatunterkünften, Casa Particular übernachten. Dadurch bekommt der Urlauber auch einen direkten Kontakt zu den Einwohnern. Üblich sind für die Urlauber aber Pauschalreisen. Es gibt viele Hotels in allen Kategorien, auch Luxushotels sowie Resorts auf Kuba.
Sicherheit in Kuba
Kuba gehört zu den sicheren Reisezielen. Allerdings sollten die Touristen auch auf Kuba nicht ihr gesamtes Bargeld mit sich führen. Auch wertvolle Gegenstände sollten nicht zur Schau gestellt werden.
Kaimaninseln
Etwa 350 Kilometer südlich von Kuba im Karibischen Meer liegen die Kaimaninseln, sie gehören zum Vereinigten Königreich. Benannt wurden die Inseln nach den Echsen, die auf den Inseln leben und den Krokodilen sehr ähnlich sehen. Zu der Inselgruppe gehören drei Inseln, und zwar Cayman Brac, Grand Cayman sowie Little Cayman. Bekannt ist die seichte Bucht North Sound, die im Norden Grand Caymans liegt. Die Bucht ist etwa achtzig Quadratkilometer groß und ist nur zwischen 1,8 bis vier Meter tief. Die meisten Bewohner, etwa neunzig Prozent leben auf Grand Cayman. Als Kolumbus die Inseln entdeckte, nannte er sie “Las Tortugas”, und zwar nach den Schildkröten, die auf den Inseln lebten. Bereits um 1540 wurden sie in Kaimaninseln umbenannt. Besiedelt sind die Inseln durchgehend seit 1734 und sie sind seit dem 19. Jahrhundert eine Kolonie Großbritanniens.
Die Hauptinsel Grand Cayman ist aufgrund ihrer Riffe bekannt. Die Unterwasserwelt lockt viele Touristen an. Allerdings stehen die Riffe rund um Grand Cayman unter Naturschutz. Außerdem gibt es viele Sehenswürdigkeiten sowie wunderschöne Strände auf den Kaimaninseln. In George Town auf Grand Cayman kann der Urlauber zollfrei einkaufen, hier herrscht typisches Karibikflair, wie es sich der Urlauber vorstellt. Halbzahme Stachelrochen können auf der Sandbank “Stingray City” gefüttert werden. Ein Höhlensystem, die Pirate’s Caves liegen in Bodden Town. In den Höhlen fanden die Piraten im 18. Jahrhundert Schutz. Fast unberührt ist die kleinste Insel Little Cayman, hier liegen Steingärten für Pelikane sowie Kormorane. Ebenso ist es eines der besten Gebiete zum Lachsangeln.
Sehenswürdigkeiten
Bekannt ist Grand Cayman für seine Unterwasserwelt. Außerdem gibt es in der Hauptstadt einige bekannte Gebäude und in Bodden Town gibt es ein Höhlensystem. Auf der Cayman Turtle Farm leben grüne Schildkröten und Rum Point ist für sein karibisches Flair bekannt.
Museum von Pedro Saint-James
Das Museum von Pedro Saint-James liegt an der Küstenstraße in Savannah. In diesem Haus wurde im Jahr 1831 beschlossen, die Demokratie auf den Kaimaninseln einzuführen.
Glockenturm für König Georg V. in George Town
Der Glockenturm für König Georg V. kann in George Town besichtigt werden. Außerdem sind Reste des Fort George auf einem Rundgang durch George Town zu sehen.
Cayman Maritime and Treasure Museum
Das Cayman Maritime and Treasure Museum in George Town ist ein historisches Museum und zählt zu den besten in der Karibik. Dort gibt es wechselnde Ausstellungen über die Urbewohner sowie über die Natur der Kaimaninseln.
McKee’s Museum
Im McKee’s Museum in George Town werden die geborgenen Gegenstände aus Wracks ausgestellt. Viele der geborgenen Schätze stammen aus alten Wracks des 18. Jahrhunderts.
Bodden Town
An der Südseite von Grand Cayman liegt die ehemalige Hauptstadt Bodden Town. In den Pirate’s Caves befindet sich heute eine Tierrettungsstation. Viele Tiere leben in den “Caves” unter anderem Papageien, Ziegen, Leguane, Schildkröten sowie viele andere Tiere.
Cayman Turtle Farm
Die Cayman Turtle Farm auf Grand Cayman ist die einzige kommerzielle Schildkrötenfarm weltweit. Auf der Farm lieben viele grüne Schildkröten. Hier können die Schildkrötenpanzer gekauft werden, allerdings ist der Import in viele Länder der Welt verboten.
Strände
Auch die Kaimaninseln haben unzählige traumhafte Strände. Türkisfarbenes klares Wasser, weißer oder goldfarbener Sand an den Stränden lädt die Urlauber zum Verweilen ein. Interessant sind die vielen Korallenriffe, die bei den Tauchern beliebt sind.
Seven Mile Beach
Zu den bekannten Stränden in der Karibik gehört der Seven Mile Beach. An dem Strand liegen auch viele Hotels sowie Luxus-Resorts. Der weiße Strand ist knapp sechs Kilometer lang.
Preston Bay
Auf Little Cayman liegt in der Nähe des Ortes Blossom Village die traumhafte Bucht Preston Bay. Speziell Taucher verbringen gern ihren Urlaub in der Bucht, da sich hier die besten Tauchgebiete befinden.
Sandy Point
In der Nähe eines anderen Tauchgebietes liegt Sandy Point, ein weiterer wunderschöner Strand mit karibischem Flair. Der Strand Sandy Point liegt im Norden der Insel Little Cayman.
Stake Bay
An der Nordwestseite der kleinen Insel Cayman Brac liegt Stake Bay. Der Strand des Ortes hat azurblaues Wasser sowie feinen weißen Sand und lädt zum Baden ein.
Spot Bay
Ein weiterer wunderschöner Strand liegt am Nord East Point der kleinen Insel Cayman Brac, die Spot Bay. Auch die Spot Bay lockt die Besucher mit einem goldfarbenen Sandstrand an.
Klima und Wetter
Das Klima ist tropisch und die Temperaturen liegen im Jahresdurchschnitt bei 29 Grad Celsius tagsüber, in der Nacht betragen die Temperaturen im Durchschnitt 23 Grad. Die Regenzeit ist von Mai bis Oktober, dann gibt es häufig sehr kräftige Schauer. Hurrikans können in der Zeit von Juni bis November auftreten.
Küche
Obwohl die Kaimaninseln seit Jahrhunderten von den Briten bewohnt werden, gibt es auf den Inseln karibisches Essen. Es gibt viele Gerichte, die im Cayman-Style angeboten werden. Außer Fisch können die Urlauber auf den Kaimanninseln Schildkrötensteak probieren.
Mobilität
Da die Kaimaninseln zum Vereinigten Königreich gehören, herrscht auf den Straßen Linksverkehr. Leihwagen können direkt am Flughafen angemietet werden. In den Städten gibt es allerdings auch Taxis.
Unterkünfte
Auf den Kaimaninseln gibt es viele große Hotels, auch Luxushotels und Luxus-Resorts. Fast alle bekannten Hotelketten sind auf den Kaimaninseln vertreten. Viele Hotels liegen direkt am Strand.
Sicherheit
Die Kaimaninseln gehören zu Groß-Britannien und sind recht sicher. Allerdings sollten die Urlauber auch hier, wie grundsätzlich im Urlaub auf ihre Sachen achten.
Jamaika
Innerhalb der “Commonwealth of Nations” ist Jamaika ein selbstständiger Inselstaat. Der Name Jamaika leitet sich von dem Wort Xaymaca der arawakischen Ureinwohner ab. Es ist die drittgröße Insel der Großen Antillen und sie liegt etwa 145 Kilometer im Süden von Kuba. Getrennt werden die beiden Inseln durch den Jamaica Channel. Zu Jamaika gehören die beiden Inselgruppen Pedro Cays sowie Morant Cays. Im Zentrum der Insel liegen bis zu 900 Meter hohe Bergketten. Teilweise fällt das Gebirge im Norden Jamaikas steil ins Meer ab. Direkt vor der Nordküste liegt der über 7500 Meter tiefe Cayman Channel. Der Abstieg zum Meer ist im Süden allerdings flacher. Die Blue Mountains im Osten erstrecken sich von Nordwesten nach Südosten, sie haben zudem zahlreiche Ausläufer in den Süden sowie in den Norden. Der höchste Berg der Insel ist der Blue Mountain Peak, er ist 2256 Meter hoch. Durchzogen wird Jamaika außerdem von zahlreichen Flüssen. Zu den längsten Flüssen zählen der Black River mit über 53 Kilometern Länge sowie der Rio Minho, der über neunzig Kilometer lang ist. Beide Flüsse liegen im Südwesten der Insel.
Bereits um 1900 kamen die ersten Touristen auf Bananentransportern auf die Insel. Allerdings zählt Jamaika erst seit etwa 1970 zu den beliebten Touristengebieten. Die Haupturlaubsorte sind im Norden Ocho Rios, im Nordwesten Montego Bay sowie im Westen Negril. Alle großen Hotelketten sind an den schönen Stränden Jamaikas vertreten. Inzwischen bietet Jamaika auch Ökotourismus im Inneren der Insel an. Große internationale Flughäfen liegen in Kingston sowie in Montego Bay. Bekannt ist Jamaika aufgrund seiner einzigartigen Musik, die von den Sklaven aus Afrika mitgebracht wurde. Das wichtigste Musikinstrument der jamaikanischen Musik, Mento, ist eine Trommel. In den 60er Jahren entwickelte sich der Reggae aus den unterschiedlichen Musikrichtungen, die vom amerikanischen Jazz sowie Rhythm and Blues beeinflusst wurden. Bekanntester Interpret war Bob Marley. Als andere Form hat sich Roots-Reggae durchgesetzt, welcher stark von den Rastafaris beeinflusst wurde.
Sehenswürdigkeiten
Einige Gebäude in Kingston stammen aus der Kolonialzeit und sind aufwendig restauriert. Auch in vielen anderen Städten gibt es noch hochherrschaftliche Kolonialbauten. Die Insel bietet einmalige Naturschönheiten, dazu gehören die Blue Mountains sowie Korallenriffe. Es gbit diverse Vogelarten und Schildkröten. Mit einem Glasbodenboot kann die vielfältige Unterwasserwelt beobachtet werden.
Kingston
In Kingston stehen viele restaurierte Kolonialbauten. Es gibt den William Grant Park, die grüne Oase der Stadt und direkt danebensteht das Ward Theatre, welches 1911 erbaut wurde. Das Jamaica House ist Sitz des Premierministers.
Bob Marley Museum
In Kingston steht das Bob Marley Museum. Der jamaikanische Sänger war der wichtigste Vertreter sowie Mitbegründer des Reggae. In den 70er Jahren war er mit seiner Band “The Wailers” weltweit bekannt. Das Leben und die Musik Bob Marleys wird in dem Museum vorgestellt.
Kunsthandwerkermarkt in Kingston
In der Altstadt von Kingston finden regelmäßig Märkte mit Kunsthandwerk statt. Jeder Urlauber sollte die guten Einkaufsmöglichkeiten in der Altstadt sowie auf dem Kunsthandwerkermarkt in Kingston nutzen.
Nationalgalerie Kingston
Die Nationalgalerie erzählt von der Geschichte Jamaikas. Die Besucher erfahren alles über Jamaika, von den Ureinwohnern bis in die heutige Zeit.
Dunn’s River Falls
Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Karibik zählen die Dunn’s River Falls in der Nähe von Ocho Rios. Die 180 Meter hohen Wasserfälle ergießen sich über mehrere Stufen und kleine Lagunen in die Tiefe.
Cockpit Country
Der größte Nationalpark Jamaikas ist “Cockpit Country”, der Premierminister hat einen Antrag bei der Unesco gestellt, den Naturpark in das Weltnaturerbe aufzunehmen. Es ist der größte zusammenhängende restliche Regenwald auf Jamaika.
Strände
Jamaika verfügt über kilometerlange traumhafte Strände. Hier halten sich auch die meisten Touristen auf, denn fast alle Hotels liegen an den Stränden. Außerdem gibt es viele Sportmöglichkeiten sowie Freizeitmöglichkeiten an den drei Hauptstränden der Insel.
Long Bay
In Port Antonia an der Nordostküste befindet sich der paradiesische Strand Long Bay. Am goldfarbenen Strand mit azurblauem Wasser können die Urlauber die Seele baumeln lassen.
Treasure Beach
An der Südküste liegt Treasure Beach. Es ist ein malerisches Fischerdorf an einem traumhaften Strand. Inzwischen entwickelt es sich zu einem beliebten Touristenort.
Sandy Cays
Im Nordwesten der Insel liegt der Strand Sandy Bay. Direkt an der Bucht mit dem wunderschönen Strand liegt die gleichnamige Stadt Sandy Bay.
Negril Beach
Im Westen der Insel liegt Negril. Am Negril Beach befindet sich ein touristisches Zentrum von Jamaika. Der Strand mit weißem Pulversand liegt an türkisblauem Wasser, er ist zwölf Kilometer lang. Es ist der populärste Strand der Insel.
Aqua Sol Beach
Zu den beliebtesten Stränden von Montego Bay gehört der Aqua Sol Beach. An diesem wunderschönen Strand gibt es viele Attraktionen für die ganze Familie.
Klima und Wetter
Das Klima ist ganzjährig tropisch, es wird vom Nordostpassat bestimmt. Die Temperaturen liegen ganzjährig zwischen 24 und 27 Grad Celsius. In den Bergen ist es etwa drei Grad kälter, allerdings fällt kein Schnee. Die beiden Regenzeiten liegen zwischen Mai und Juni sowie zwischen September und November. Teilweise kann es im Spätherbst zu Hurrikans kommen.
Küche
Beeinflusst wurde die jamaikanische Küche von der afrikanischen, europäischen sowie der asiatischen Küche. Die Jamaikaner essen gern scharfe Soßen, auch die Speisen müssen gut gewürzt sein. Gern wird auch das lokal angepflanzte Gemüse und Obst gegessen. Die Rastafaris haben eine eigene Küche, da sie Alkohol und Schweinefleisch ablehnen. Bekannt ist Jamaika für seinen Rum. Weltbekannt ist die Marke Captain Morgan.
Mobilität
Die Straßen im Landesinneren sind kurvenreich und schmal, außerdem sind sie in einem schlechten Zustand. Nächtliche Überlandfahrten sollten deshalb vermieden werden. Als Transportmittel auf Jamaika verbreitet und beliebt ist das Taxi.
Unterkünfte
An den Stränden befinden sich zahlreiche Hotels in allen Preiskategorien, auch Luxushotels sowie Resort-Hotels gibt es auf der Insel. In Montego-Bay sind diverse Hotelketten vertreten. Häufig bieten die Hotels eine Vollverpflegung an, viele Lebensmittel werden sogar importiert.
Sicherheit
Das Auswärtige Amt weist darauf hin, dass die Urlauber in Kingston sowie in den Stadtbereichen von Negril, Ocho Rios und Montego Bay vorsichtig sein sollen, da die Kriminalität dort recht hoch ist. Es wird abgeraten, Drogencocktails in den Touristenzentren zu trinken. Außerhalb des Hotelkomplexes sollte sich keiner allein oder zu Fuß in der Dunkelheit bewegen oder aufhalten. Wertgegenstände sollten im Hotelsafe aufbewahrt werden und nicht erkennbar, also unter der Kleidung getragen werden. Dokumente sollten während des Aufenthalts nur als Kopie mitgeführt werden.
Dominikanische Republik
Die Dominikanische Republik liegt auf der zweitgrößten Insel der Großen Antillen, auf Hispaniola im Karibischen Meer. Der östliche Teil sowie die Mitte Hispaniolas gehören zur Dominikanischen Republik, während der westliche Teil der Insel dem Staat Haiti gehört. Geprägt ist das Zentrum der Insel sowie der Osten von einer gebirgigen Landschaft. Es ist nur im Norden sowie im Süden etwas flacher. Die höchsten Berge der Cordillera Central sind der Pico Duarte mit 3098 Metern sowie der Loma La Pelona mit 3097 Metern. Im Norden liegt die Cordillera Septentrional, sie erreicht knapp 1250 Meter. Die Costera de Caribe sowie die Cordillera Oriental liegen im Osten und erreichen maximal 815 Meter. Direkt an der Grenze zu Haiti liegt die Sierra de Baoruco, deren höchster Berg 2368 Meter erreicht.
Die Dominikanische Republik gehört mit zu beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen in der Karibik. Das angenehme Klima sowie die mit Palmen bewachsenen kilometerlangen Strände locken viele Touristen an. In den zahlreichen Hotels sowie Resorts, die überwiegend direkt am Strand liegen, wird fast immer ein All-Inclusive-Urlaub angeboten. Die Bausünden, die zu Beginn gemacht wurden, sind größtenteils beseitigt. Die neuen Hotels fügen sich harmonisch in die Landschaft ein und wurden im karibischen Stil erbaut.
Sehenswürdigkeiten
In Santo Domingo, der Hauptstadt der Dominikanischen Republik befindet sich die historische Altstadt sowie die älteste Kirche Amerikas, die Kathedrale “Santa María de la Encarnacíon”. Der bedeutendstes Hafen des Landes ist ebenfalls in Santo Domingo sowie die Universität und das Technologiezentrum. Wunderschöne alte Kolonialbauten sowie das Denkmal von Christoph Columbus befinden sich ebenfalls in der Hauptstadt. Außerdem gibt es die Ruinenstadt La Isabela sowie viele Naturschönheiten.
Cayo Levantado
Die Insel Cayo Levantado liegt in der Bucht von Samaná. Zwei sehr schöne Strände liegen auf der Insel, die viele Besucher anlocken. Außerdem befindet sich dort ein Luxushotel.
Gri-Gri-Lagune
Mit einem Boot können die Urlauber in die Gri-Gri-Lagune fahren, teilweise wird noch ein Abstecher in eine Höhle gemacht. Das Wasser ist kristallklar und die Felsen sind goldfarben.
Isla Catalina
Vor der Südostküste der Dominikanischen Republik liegt die kleine Isla Catalina. Sie ist im Privatbesitz eines Luxushotels. Viele Kreuzfahrtschiffe legen hier an und die Gäste verbringen einen Tag auf der Insel.
Isla Saona
Die Isla Saona liegt vor der Südküste der Dominikanischen Republik und gehört zum Nationalpark del Este. Es werden Ausflüge mit einem Führer zur Isla Saona angeboten. Auf der Insel gibt es einsame Traumstrände.
Limón
Etwa eine Stunde von El Limón entfernt liegt der gleichnamige Wasserfall. Unterhalb des Wasserfalls kann gebadet werden. Erreicht werden kann der Wasserfall durch einen Ritt auf einem Esel oder durch eine Wanderung.
Ruinas La Isabela
Die erste europäische Siedlung auf amerikanischem Boden war La Isabela. Gegründet wurde sie von Christoph Kolumbus und sie liegt an der Nordküste Hispaniolas. Bei archäologischen Funden in den 90er Jahren wurden mehrere Gebäude und eine Kirche nachgewiesen.
Strände
Die Küste der Dominikanischen Republik ist etwa 1200 Kilometer lang. An dieser Küste liegen kilometerlange von Palmen gesäumte Traumstrände, verträumte Buchten sowie die Strände an den Hotels. Auf den vorgelagerten Inseln gibt es wilde unberührte Strände.
Playa Diamante
Der Playa Diamante sehr geht flach ins Meer hinab. Bis zu 30 Meter kann der Spaziergänger ins flache Wasser hineingehen. Der weiße Sandstrand liegt im Norden der Dominikanischen Republik.
Playa Dorada
Im Osten der Dominikanischen Republik liegt der durch Riffe geschützte Playa Dorada. Er ist gut für Familien mit kleinen Kindern geeignet.
Playa Morón
Der Playa Morón liegt in der Nähe von El Limón. Es ist ein traumhaft goldfarbener Strand. Er ist etwa 500 Meter lang und liegt in einer geschützten Bucht.
Bahia de Rincón
Der Bahía de Rincón wird auch von den Bewohnern der Dominikanischen Republik zu den schönsten der Insel gezählt. Gesäumt von Kokospalmen, umrahmt von Bergen liegt der lange Strand, er ist vier Kilometer lang auf der Peninsula Rincón.
Playa Punta Bonita
Auf der Halbinsel Samaná im Nordosten der Insel liegt der Playa Bonita. Der weiße Sandstrand liegt etwas abseits vom Tourismus.
Cayo Levantado
Die Insel Cayo Levantado liegt vor der Stadt Samaná. Hier liegen noch kleine vom Tourismus unberührte Strände.
Playa Punta Bonita
Auf der Halbinsel Samaná im Nordosten der Insel liegt der Playa Bonita. Der weiße Sandstrand liegt etwas abseits vom Tourismus.
Klima und Wetter
Das Klima ist an der Nordküste der Insel tropisch und besitzt eine hohe Luftfeuchtigkeit. Selten sinken die Temperaturen im Winter unter 16 Grad Celsius. Im Jahresdurchschnitt liegen die Temperaturen bei 28 Grad Celsius, die Wassertemperaturen betragen zwischen 24 und 29 Grad. Der Süden ist trockener, da das Gebiet im Regenschatten der Berge liegt. Die Temperaturen gleichen denen im Norden. In den Bergen ist es kälter und im Winter können sie auch unter dem Gefrierpunkt liegen. Im Spätherbst können tropische Wirbelstürme auftreten.
Küche
Die Küche der Dominikanischen Republik wurde von den Einwanderern aus Spanien sowie aus Afrika geprägt. Außerdem wurde sie von den Ureinwohnern, den Tainos beeinflusst. Sie mit der Küche Kubas, Haitis sowie Puerto Ricos verwandt. Allerdings haben die Gerichte in den verschiedenen Ländern häufig andere Namen. Zu den Hauptzutaten zählen Reis, Kochbananen, Kartoffeln, Yuca, Taro sowie viele frische Früchte. Es wird Fleisch von Ziegen, Schweinen sowie Rindern verzehrt. Fisch gibt es hauptsächlich für die Touristen, für Einheimische sind die Meersefrüchte zu teuer.
Mobilität
Es ist ratsam, die Mietwagen von Deutschland aus zu buchen, da nur dann eine Vollkaskoversicherung möglich ist. Von Fahrten während der Dunkelheit wird abgeraten, da der Straßenzustand nicht dem deutschen Standard entspricht. Das Straßennetz ist aber recht gut ausgebaut. In den ländlichen Gegenden sind die Straßen schlecht ausgeschildert, deshalb sollte der Fahrer eine gute Straßenkarte mitnehmen. Der Fahrstil der Dominikaner ist gewöhnungsbedürftig. In den Städten gibt es Sammeltaxis sowie ein öffentliches Busnetz.
Unterkünfte
Es gibt zahlreiche Unterkünfte für die über drei Millionen Touristen, die jedes Jahr in die Dominikanische Republik kommen. Hotels stehen in allen Kategorien zur Verfügung, vom einfachen Drei-Sterne-Hotel bis zum Luxus-Resort. Die meisten Hotels liegen an den bekannten Stränden.
Sicherheit
Die hohe Kriminalität im Land richtet sich gegen alle Bevölkerungsgruppen, auch gegen Touristen und Residenten. Beim Verlassen der Touristenzentren und ganz besonders in einsamen ländlichen Gebieten rät das Auswärtige Amt zur Vorsicht. Wertgegenstände sollten im Hotelsafe deponiert werden. Auf Märkten sollte auf die Geldbörse geachtet werden, wie es eigentlich weltweit üblich ist.
Haiti
Auf dem westlichen Teil der Insel Hispaniola liegt Haiti, östlich von Haiti auf Hispaniola liegt die Dominikanische Republik. Hispaniola gehört zu den Großen Antillen, es ist die zweitgrößte Insel. Der Name Haiti stammt aus der Sprache der Ureinwohner und heißt übersetzt “bergiges Land”. Während der französischen Kolonialzeit gehörte Haiti zu den reichsten Ländern Lateinamerikas. Inzwischen ist es allerdings eines der Länder, die am wenigsten entwickelt sind. Die Bewohner stammen zum großen Teil von den afrikanischen Sklaven ab. Im Westen am Golfe de la Gonâve liegt die Hauptstadt Port-au-Prince. Die höchste Erhebung ist mit 2680 Metern der Morne de la Selle, der in der Sierra de Bahoruco im Südosten des Landes liegt. Im Zentrum Haitis ist das Gebirge nur 1500 bis 1800 Meter hoch, auf der Tiburon-Peninsula erreicht das Massif du Sud knapp 2400 Meter. Zu Haiti gehören auch die vorgelagerten Inseln “Île de la Gonâve” sowie “Île de la Tortue”.
Die Kultur der Haitianer wurde stark von westafrikanischen sowie französischen Einflüssen geprägt und unterscheidet sich dadurch stark von den anderen Ländern der Karibik. Fast 35 Prozent der Pflanzen auf der Insel sind endemisch. Außerdem verfügt Haiti über kilometerlange wunderschöne Strände, fast 1700 Kilometer Karibikküste gehört zu Haiti. Allerdings gibt es wenige Hotels, sie liegen auf einer kleinen Landzunge im Nordwesten. Dort befindet sich auch der Hafen Labadee, der regelmäßig von den Kreuzfahrtschiffen der Reederei Royal Caribbean Cruises angesteuert wird.
Sehenswürdigkeiten
In der Hauptstadt Port-au-Prince gibt es eine Mischung aus diversen architektonischen Baustilen. In der Nähe Cap Haitiens liegt das Wrack eines Schiffes. Angeblich hat Kolumbus mit diesem Schiff die Insel Hispaniola entdeckt. Im Süden liegen die Ruinen des Sanssouci-Palastes. Außerdem gibt es einige schöne Städte und sehr schöne Strände in Haiti.
Port-au-Prince
Sehenswert in Port-au-Prince ist ein Holzgebäude, welches als Hotel Trianon durch einen Roman Graham Greenes bekannt wurde. Es liegt inmitten eines tropischen Gartens. In dem Stadtteil Pétionville, er gehört zu den besseren Stadtteilen, leben die Mitarbeiter der Hilfsorganisationen.
Dorf Kenscoff
Das Dorf Kenscoff liegt oberhalb der Hauptstadt Port-au-Prince. Hier stehen prächtige Landhäuser, außerdem befindet sich hier eine Missionsstation.
Berg Morne de la Selle
Im Osten der Hauptstadt Port-au-Prince befindet sich der Berg “Morne de la Selle”, er ist 2680 Meter hoch. Die letzten Urwälder Haitis mit einer üppigen Vegetation liegen auch in dieser Gegend.
Bassin Bleu
Im Südwesten Haitis liegt das Bassin Bleu in den Bergen über der Stadt Jacmel. Führer begleiten die Touristen in das Gebiet, da die Anzahl der Besucher begrenzt ist. Versteckt in den Bergen liegen Wasserfälle in einer üppigen Vegetation.
Wasserfall Saut d’Eau
In der Nähe von Mirebalais liegt der Wasserfall Saut d’Eau. Jährlich pilgern viele Menschen, Voodoo-Anhänger sowie Christen zum Wasserfall. Sie glauben, dass ein Bad im Wasserfall Glück bringt.
Strände
An der Südküste liegen einige sehr schöne Strände. Der Stadtstrand der Stadt Jacmel ist zwar malerisch, allerdings nicht sauber. Etwas außerhalb der Stadt liegt der Civadier-Strand in einer herrlichen Bucht mit Kokospalmen. Hier können lange Strandwanderungen unternommen werden. Am Cap-Haítien liegen Strände in einer guten Infrastruktur.
Cap-Haïtien
Am Cap Haítien gibt es auch einige schöne Strände. An den beiden Stränden de Rival sowie Corner gibt es diverse Wassersportarten und es können Tauchgänge unternommen werden. Cap-Haítien gehört zu den grünen Gegenden auf Haiti.
Klima und Wetter
Das Klima auf Haiti ist tropisch und ganzjährig gibt es kaum Temperaturschwankungen. Von April bis Mai sowie von September bis Oktober gibt es zwei Hauptregenzeiten. Bedingt durch den Golfstrom liegen die Wassertemperaturen ganzjährig bei 25 Grad Celsius. Außerdem muss in Haiti im Spätherbst mit Hurrikans gerechnet werden. Im Jahr 2008 gab es vier Wirbelstürme und im Jahr 2010 ein verheerendes Erdbeben.
Küche
Die Küche Haitis ähnelt den anderen karibischen Küchen. Allerdings gibt es in der haitianischen Küche auch französische Einflüsse sowie Einflüsse der Taino-Kultur und aus Afrika. Sämtliche tropische Früchte sowie Zitrusfrüchte werden verwendet, es gibt Hirse, Mais, Maniok sowie Fisch und andere Meeresfrüchte. Typische Gerichte sind “Dir al Pwa”, Reis mit Bohnen oder Tasso, gebratenes Ziegenfleisch.
Mobilität
Das Verkehrsnetz auf Haiti ist unzureichend. Die Straßen befinden sich in einem schlechten Zustand. Eine Eisenbahn gibt es nicht mehr, der Betrieb wurde 1990 eingestellt.
Unterkünfte
Bisher konnte der Tourismus in Haiti aufgrund der schlechten Sicherheitslage kaum Fuß fassen. Hotels gibt es in Port-au-Prince, Jacmel und Cap-Haítien. Langsam werden auch große Resorts in Haiti gebaut und diese Fünf-Sterne-Anlagen sind wunderschön.
Sicherheit
Haiti gehört zu den ärmsten Ländern in der westlichen Welt. Die Wirtschaft ist schwach, die Lage instabil. Außerdem leidet das Land noch unter dem starken Erdbeben, welches im 2010 stattfand. Für Haiti besteht eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts.
Puerto Rico
Der Freistaat Puerto Rico ist ein Außengebiet der USA. Die Spanier nannten die Insel Puerto Rico “reicher Hafen”, die Ureinwohner nannten die Insel Borikén. Deshalb nennen sich die Bewohner der Insel selbst Boricua, während sie in Deutschland als Puerto-Ricaner bezeichnet werden. Zum Staat gehören außer Puerto Rico noch kleine Nebeninseln unter anderem Culebra, Culebrita, Vieques, Desecheo, Mona, Palomino, Monito sowie Caja de Muertos. Puerto Rico ist auch die kleinste Insel der Großen Antillen und sie liegt etwa 150 Kilometer westlich von Hispaniola. Über sechzig Prozent der Insel sind gebirgig, außerdem gibt es Regenwälder sowie Wüsten. Der höchste Berg ist mit 1338 Metern der Cerro La Punta und der Fluss Rio de La Plata hat eine Länge von 97 Kilometern. Obwohl Puerto Rico zu den USA gehört, sprechen über 90 Prozent der Bevölkerung als Muttersprache Spanisch.
Durch die Einwanderung der Europäer vor etwa 500 Jahren wurden viele Tiere und Pflanzen zerstört. Seit etwa 60 Jahren stehen seltene Pflanzen und Tiere unter Naturschutz, sie sind vorwiegend endemisch. Puerto Rico verfügt über traumhafte mit Palmen bewachsene Strände sowie großzügige Hotelanlagen.
Sehenswürdigkeiten
Puerto Rico bietet seinen Besuchern viele Sehenswürdigkeiten, es gibt Naturschönheiten, Festungen, Klöster sowie Kirchen. Die Altstadt der Hauptstadt San Juan gehört zu den Welterbestätten der Unesco.
Festung La Fortaleza
Bereits im Jahr 1521 wurde die Festung La Fortaleza errichtet, die als Kaserne und Residenz des Gouverneurs diente. Durch diese Festung wurde San Juan seit dem 15. Jahrhundert ein wichtiger Stützpunkt für das Militär. Besitzansprüche an die Insel stellten in den letzten Jahrhunderten Spanien, Frankreich, England sowie Holland.
Altstadt von San Juan
In der Altstadt von San Juan befinden sich viele koloniale Gebäude, die alle restauriert wurden. Bekannt ist das “Casa Blanca” sowie die Stadthalle Alcadia. Es gibt auch zahlreiche Museen in San Juan.
Kordilleren
Durch die Kordilleren wird San Juan in zwei Teile geteilt. Die Bergkette fängt die Niederschläge vom Atlantik ab. Dadurch gibt es im Nordosten tropische Regenwälder und der Südwesten ist eine subtropische Zone.
Nationalpark El Yunque
Der Nationalpark El Yunque ist ein Regenwald, der sich an der Ostseite der Luquillo Mountains befindet. Es gibt über 3000 verschiedenen Bromelien im Nationalpark, viele davon wachsen nur in der Karibik.
Bosque Estatal de Piñones
Zwischen San Juan und Loíz an der Straße 187 liegt der spektakuläre “Bosque Estatal de Piñones. In dem Naturpark wachsen Mangroven, Pinien sowie Palmen. Es gibt Sanddünen in dem wunderschönen Park, Korallenbänke, Salzseen sowie Lagunen.
Nationalpark Carite
Der Nationalpark Carite liegt im Guvate Gebiet in Cayey. Im Park befinden sich einige Picknickplätze und es gibt die Möglichkeit zum Camping. Wunderschöne natürliche Swimmingpools und Wasserfälle liegen im Park.
Strände
Puerto Rico hat für seine Besucher auch unzählige traumhafte Strände. Einige dieser Strände liegen in den Naturparks. An anderen Stränden liegen Hotels, in denen die Touristen ihren Urlaub verbringen.
Playa Tamarindo
Der Playa Tamarindo liegt im Südwesten der Insel in Guánica. Türkisblaues Wasser, weißer Sand, so präsentiert sich der Strand seinen Besuchern. Eingerahmt ist der Strand von einer üppigen grünen Vegetation.
Playa Ballena
Im Naturreservat Punta Ballena liegt der traumhafte Strand Playa Ballena. Das Wasser ist kristallklar und der feinkörnige Sand weiß. Der Playa Ballena liegt im Südwesten Puerto Ricos in Guánica.
Bahia Fosforescente
Im Süden der Insel im Dorf La Parguera liegt die Bahia Fosforescente, eine der schönsten biolumieszenten Buchten Puerto Ricos. Das Wasser der Bucht leuchtet in einem blaugrünen Licht, welches durch ungiftiges Plankton hervorgerufen wird. Die Besucher schwimmen oder fahren gern mit einem Kayak durch die Bucht.
Las Ruinas
Der Strand Las Ruinas liegt in Aguadilla auf Puerto Rico. Dort befinden sich auch die Ruinen eines alten Leuchtturms. Der kleine Strand ist an seiner Seite von Felsen übersät.
Culebra
Östlich von Puerto Rico befindet sich die Isla Culebra. Culebra wird gern wegen seines extrem klaren und sauberen Wassers besucht. Es gibt wunderschöne Strände, bekannt ist der Playa Flamenco.
Klima und Wetter
Puerto Rico hat tropisches Klima, die Durchschnittstemperaturen liegen ganzjährig bei 28 Grad Celsius. Im Norden sowie im Hochland regnet es häufiger. Der Süden ist dagegen relativ trocken.
Küche
Die Küche Puerto Ricos ist karibisch, wie auch auf allen Nachbarinseln. Eine Spezialität der Insel sind allerdings Mofongo. Mofongo wird aus Kochbananen, Kräutern, Knoblauch sowie Olivenöl zubereitet und mit Krabben oder Hähnchenfleisch serviert. Eine weitere Spezialität sind die Tostones. Auch sie werden aus Kochbanan hergestellt und anschließend fritiert.
Mobilität
Nicht die ganze Insel wird durch den Busverkehr abgedeckt. Einige Busunternehmen bieten Rundfahrten an. Die besten Straßen auf Puerto Rico sind die Autobahnen. Die Nebenstraßen sind deutlich schmaler und kurvenreich. Am einfachsten ist die Insel mit einem Mietwagen zu erkunden.
Unterkünfte
Hotels werden auf Puerto Rico in allen Kategorien angeboten. Es gibt kleine Drei-Sterne-Hotels sowie große Luxushotels, auch Luxusresorts. Auch Ferienwohnungen und Ferienhäuser stehen den Touristen auf der Insel zur Verfügung.
Sicherheit
Da Puerto Rico zu den USA gehört, ist es verhältnismäßig sicher auf der Insel. Allerdings sollten die Urlauber, wie überall weltweit, auf ihre Wertgegenstände achten und sie im Hotelsafe deponieren.
Kleine Antillen
Die Kleinen Antillen liegen in der östlichen Karibik. Sie reichen von den Jungferninseln im Norden bis zu den ABC-Inseln vor der Küste Venezuelas. Sie bilden mit den Großen Antillen sowie den Bahamas die Westindischen Inseln. Ein Teil der Inseln werden als “Inseln über dem Winde” bezeichnet, andere tragen den Zusatz “Inseln unter dem Winde”. Der Namenszusatz bezieht sich auf den Nordost-Passatwind, der in dieser Region vorherrscht.
Leeward Islands
Bekannt sind die Leewards Islands auch unter dem Namen “Inseln über dem Winde”. Sie liegen östlich von Puerto Rico im Karibischen Meer und jede Insel reiht sich südlich an die vorhergehende an. Die Leeward Islands gehören zu den Kleinen Antillen. Zu den Leewards Islands zählen die Jungferninseln, Anguilla, Saint-Martin, Saba, Saint Eustatius, Barbuds, St. Kitts, Nevis, Antigua, Montserrat, Guadeloupe sowie Dominica. Das Klima ist tropisch mit ganzjährig fast gleichbleibenden Temperaturen.
Windward Islands
Südlich der Leewards Islands liegen die Windwards Islands oder die “Inseln unter dem Winde”. Die Inseln Martinique, St. Lucia, Barbados, St. Vincent sowie Grenada gehören zu dieser Inselgruppe. Gern verbringen die Touristen hier einen Urlaub, aber die Inseln werden auch von vielen Kreuzfahrtschiffen angesteuert. Das tropische Klima der Windward Islands weist kaum Temperaturschwankungen auf.
Trinidad and Tobago
Sie gehören zu den bekannten Inseln in der Karibik, Trinidad and Tobago. Trinidad ist die größere der beiden Inseln, die kurz vor der Küste Venezuelas liegen. Sie gehören zu den Kleinen Antillen. Die Bewohner von Trinidad and Tobago leben nicht nur vom Tourismus, die beiden Inseln exportieren Öl, Gas, Methanol sowie Ammoniak. Das älteste Naturschutzgebiet der Welt liegt auf Tobago. Bereits im Jahr 1764 wurde der Regenwald “Main Ridge Forest Reserve and Creation Site” unter Naturschutz gestellt.
Leeward Antilles
Die Leeward Antilles sind die südlichsten Inseln im Karibischen Meer. Sie liegen vor der Küste Venezuelas und gehören geografisch bereits zu Südamerika. Zu den Leewards Antilles gehören die ABC-Inseln Aruba, Bonaire sowie Curaçao und außerdem die Isla Margarita. Die ABC-Inseln gehören zu den Niederlanden, während die Isla Margarita zu Venezuela gehört. Das Klima ist auf den Inseln tropisch-maritim mit einer Jahrsdurchschnittstemperatur von 27 Grad Celsius.


